

Seit 1.1.1995 ist Österreich Mitglied der Europäischen Union. Das geschah nicht plötzlich. Im Jahr 1989 stellte die österreichische Bundesregierung das Ansuchen für die Aufnahme in die Europäische Gemeinschaft. Es folgten Beitrittsverhandlungen und eine Volksabstimmung, bei der zwei Drittel der Bevölkerung für den Beitritt waren. Und am 1.1.1995 war es soweit: Österreich wurde mit Finnland und Schweden gemeinsam in die EU aufgenommen.
Was bringt das österreichischen Bürgern und Bürgerinnen eigentlich? Dazu lies noch einmal hier nach: Die Europäische Union. Als österreichischer Staatsbürger oder österreichische Staatsbürgerin kannst du in jedem Land der EU wohnen, studieren und arbeiten.
Du kannst die meisten Grenzen überqueren, ohne kontrolliert zu werden. Das gilt ebenfalls seit 1995, denn damals trat das sogenannte „Schengener Abkommen“ in Kraft. Darin ist zum Beispiel festgehalten, dass innerhalb dieser Länder keine Grenzkontrollen mehr durchgeführt werden, die Außengrenzen aber stärker bewacht werden. Zu den „Schengen-Ländern“ gehören mittlerweile 28 Länder, 25 davon sind in der EU, aber auch Island, Norwegen und die Schweiz haben diesen Vertrag unterschrieben. Vor diesem Vertrag, den einige EU-Länder miteinander abgeschlossen haben, musste man bei Reisen oder Ausflügen ins Ausland an der Grenze anhalten und den Reisepass oder den Personalausweis herzeigen.

...sind in die Amtsprachen Österreichs und in Gebärdensprache übersetzt.
Ungarisch
Slowenisch
Burgenland - Kroatisch
Österreichische Gebärdensprache
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