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Politik für Frauen
 

Politik für Frauen

Das zentrale Wesen der Demokratie ist es, dass VertreterInnen gewählt werden, die sich für die Anliegen des Volkes einsetzten sollen. Wenn man möchte, dass gesellschaftliche Gruppen oder bestimmte Menschen ein Mitspracherecht haben, dann muss man darauf achten, dass diese Menschen auch in der Politik vertreten sind. Wenn man die Gleichberechtigung von Frauen und Männern stärken möchte, dann muss man also darauf achten, dass die Interessen von Frauen und Männern auch entsprechend vertreten werden und sie gleichermaßen und gemeinsam an der politischen Gestaltung teilhaben.


Aber ist das wirklich immer so? Überleg mal: Wenn wir etwa an einen Geschäftstermin denken, bei dem ganz wichtige Leute um sehr viel Geld verhandeln, dann erwarten wir uns eher, dass da Männer mit schwarzem Anzug und mit korrekt gebundener Krawatte sitzen, oder vielleicht hast du ja jetzt an Frauen gedacht?


Zur Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Männern und Frauen gehört also auch ein Umdenken. Und bestimmt ist es dir jetzt auch aufgefallen, das große I (Binnen-I) in manchen Wörtern. Damit soll dieses Umdenken verdeutlicht werden und gezeigt werden, dass sowohl Frauen als auch Männer gemeint sind.


MechanikerInnen, RichterInnen, KindergärtnerInnen, AltenpflegerInnen oder ChemikerInnen und so weiter, das alles können Männer und Frauen gleichermaßen sein.


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