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  • Erster Weltkrieg

Von 1914 bis 1918 tobte der Erste Weltkrieg. Dieser Krieg war eine der großen Katastrophen des letzten Jahrhunderts. Europa wurde zerstört, über 14 Millionen Menschen starben.

Die Geschichte des Krieges und seine Folgen

Am 28. Juni 1914 wurde Erzherzog Franz Ferdinand, der Thronfolger Österreich-Ungarns, in Sarajevo ermordet. Österreich-Ungarn erklärte daraufhin Serbien, dem Land aus dem der Täter stammte, den Krieg. Damals dachte man, dass der Krieg nur wenige Tage dauern wird. Es kam anders!

Viele Staaten in Europa waren um 1914 miteinander verfeindet. Wenige Tage nach Beginn des Krieges gegen Serbien erklärte Deutschland (ein Verbündeter Österreichs) Russland und Frankreich (den Verbündeten Serbiens) den Krieg und marschierte in Belgien und Luxemburg ein. Bald war in ganz Europa und darüber hinaus Krieg.

Der Krieg war sehr grausam: Panzer und eine große Zahl an Waffen kamen zum Einsatz, auch Giftgas wurde verwendet. Die Kämpfe fanden im Gebirge, an Land und zu Wasser statt. Viele Menschen wurden getötet oder verwundet, verloren ihre Familie und hatten nichts zu essen. Deshalb wurde etwa in den Wiener Parks Gemüse angebaut.

Ab 1917 wurde über einen Frieden verhandelt, 1918 war der Krieg vorbei. Der deutsche Kaiser trat zurück, die österreichisch-ungarische Monarchie löste sich auf. In beiden Ländern wurde eine Republik gegründet.

Deutschland und Österreich waren nach dem Ende des Weltkrieges kleiner und weniger einflussreich als vorher. Es dauerte lange, bis sich die Menschen wieder von den Folgen des Krieges erholten.

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gedruckt am: Dienstag, 10. Dezember 2019