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Die Geschichte der Verpackung

Das Verpacken von Lebensmittel ist so alt, wie die Menschheit selbst. Verpackte Nahrungsmittel konnten besser transportiert werden und waren länger haltbar. Um Essen länger aufzubewahren, musste es aber nicht nur richtig eingepackt, sondern auch richtig zubereitet werden. Dafür wurde Fleisch luftgetrocknet und in Salz eingelegt. Auch durch Erhitzen und Einfrieren können Nahrungsmittel aufbewahrt werden. Als Verpackung dienten früher zunächst Tonschalen, später auch Gläser. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Konservendose erfunden. Lebensmittel wurden erhitzt und in luftdichte Gefäße eingeschlossen. Getränkeflaschen aus Plastik gibt es erst seit rund 30 Jahren.
Mittlerweile zählt oftmals die Verpackung mehr als der Inhalt – je bunter und ausgefallener die Verpackung, umso auffälliger ist ein Produkt und umso eher wird es gekauft. Vieles an Verpackungsmaterial ist aber gar nicht nötig, sondern soll uns nur zum Kaufen anregen.

Der französische Zuckerbäcker Jean Appert (1749–1841) gilt als der Erfinder der Konservendose.

Aus dem Müll vergangener Jahrtausende lässt sich die Geschichte von Städten, Ländern und ganzen Kulturen herauslesen. Abfälle, wie Tonscherben, Kleidungs- und Essensreste sind für ArchäologInnen wichtige Informationsquellen.

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gedruckt am: Freitag, 24. November 2017