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Demographie: Daten, Fakten, Zahlenspiele

Europaweit gibt es mehr ältere als jüngere Menschen. Das bedeutet, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen sinkt, während die Zahl der älteren Menschen weiter ansteigt. Eine solche Entwicklung hat natürlich auch Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung eines Landes. Denn wenn es im Moment immer weniger junge Menschen gibt, wird es in Zukunft immer weniger Menschen geben, die im „erwerbsfähigen Alter“ sind und arbeiten gehen.

Wie lange ein Mensch lebt kann niemand vorhersagen, allerdings kann mithilfe gesammelter Daten errechnet werden, wie hoch die Lebenserwartung in einem Land ist. Die höchste Lebenserwartung weltweit mit fast 84 Jahren haben Frauen in der kleinen Republik Andorra zwischen Frankreich und Spanien. In Österreich sind es nur ein paar Monate weniger. Die geringste Lebenserwartung mit 61,3 Jahren gibt es im südafrikanischen Swasiland. Die Lebenserwartung hängt von vielen Dingen ab, etwa von der Umweltbelastung, von Kriegen, oder ob es ausreichend gesunde Nahrung und Trinkwasser für die Menschen gibt.
Vor hundert Jahren betrug die Lebenserwartung eines Menschen nur 50 Jahre. Jedes Jahr steigt die Lebenserwartung weltweit ein wenig an und die Menschen werden immer älter.

Während aber die Bevölkerungszahl, also die Zahl der Menschen, die es in Österreich insgesamt gibt, in etwa gleich bleibt, wird die Gesellschaft gleichzeitig immer älter. Diese Entwicklung lässt sich in Form einer Bevölkerungspyramide darstellen. Sie zeigt die Altersverteilung von heute an und stellt auch Berechnungen über die Entwicklung in der Zukunft an.

Ein Baby, das heute geboren wird, hat gute Chancen 100 Jahre alt zu werden.

All diese demographischen Berechnungen geben Durchschnittswerte an, berechnet aus Daten, die wir jetzt zur Verfügung haben. Solche Berechnungen und Voraussagen können nie die ganz persönliche Zukunft eines Menschen vorhersagen.

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gedruckt am: Donnerstag, 23. November 2017