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Massenmedien und Demokratie

Wie bereits gesagt: Ohne Meinungsfreiheit gibt es keine Demokratie. In Österreich gilt das Recht der Presse- und Informationsfreiheit. Das sieht man auch daran, dass es viele verschiedene Medien gibt. Es gibt viele Fernsehsender, Radiosender und Zeitungen, die über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen berichten. Fernsehen, Radio und Zeitungen heißen Massenmedien, weil sie ganz viele Menschen zugleich erreichen. Auch das Internet ist ein Massenmedium. Es unterscheidet sich aber dadurch, dass jede und jeder im Internet etwas veröffentlichen kann. Z.B. auf einer eigenen Homepage, in einem Forum oder einem Blog. Du musst nicht Journalistin sein, um auch einen Text in das Internet stellen zu können.

Was steckt eigentlich hinter dem Begriff Mediendemokratie?
Politik ohne Massenmedien ist heutzutage gar nicht mehr vorstellbar. Die BürgerInnen eines Landes erfahren über die Medien (Zeitung, Fernsehen, Internet, …) von politischen Entscheidungen und Prozessen. Aufgrund dessen bilden sie sich dann auch ihre Meinung, möglicherweise auch dazu, wen sie wählen oder welche politische Richtung sie vertreten.
Die politischen VertreterInnen, Verbände und Parteien versuchen natürlich auch ein möglichst gutes und ansprechendes Bild von sich zu verbreiten. Das heißt, sie nutzen das Fernsehen und die Zeitungen auch gezielt, um die Leute anzusprechen. Das bedeutet, dass Medien in einer Demokratie bestimmte Funktionen zu erfüllen haben.

Fernsehen, Radio, Zeitungen und das Internet heißen Massenmedien, weil sie gleichzeitig ganz viele Menschen erreichen. 

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gedruckt am: Montag, 23. Oktober 2017