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Öffentlich rechtliche und private Rundfunkanstalten

Öffentlich rechtliche Sender „gehören“ dem Staat, sie werden von den BürgerInnen selbst finanziert. Daher haben sie einen direkten Auftrag gegenüber der Öffentlichkeit.
Der ORF ist der öffentlich rechtliche Sender in Österreich. Wenn man ORF empfangen will, dann muss man Rundfunkgebühren zahlen. Zu einem großen Teil finanziert sich der ORF aber auch über Werbeeinnahmen.
Das Bezahlen der Rundfunktgebühr soll ein Schutz davor sein, dass das Programm nicht zu sehr von Sponsoren beeinflusst wird. Schließlich hat der ORF die Pflicht, möglichst objektive Berichterstattung zu liefern. Die Unternehmen, die im Fernsehen oder im Radio Werbung machen, zahlen nämlich für die Sendezeit. Private Fernsehsender nehmen ihr Geld ausschließlich über Werbung ein. Darum sind bei diesen Sendern auch die Werbeunterbrechungen immer recht lang – auch während des Hauptabendprogramms.

Hast du dich schon mal gefragt,

warum bei manchen Fernsehsendern viel mehr Werbeunterbrechungen sind als bei anderen? Oder weißt du schon, warum das so ist?

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gedruckt am: Dienstag, 17. Oktober 2017