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Glaubenskriege

Silhouetten einer aufgebrachten Menge, die Fahnen schwenkt
Ideologie © yuliang11 / Clipdealer

Im Laufe der Zeit wurden immer wieder Kriege aufgrund des unterschiedlichen Glaubens von Menschen geführt.

Zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert führten europäische ChristInnen zahlreiche religiös und wirtschaftlich motivierte Kreuzzüge in den Ländern des Nahen Ostens durch.
In Europa haben Protestanten und Katholiken im 16. und 17. Jahrhundert Kriege geführt. Aber auch in den letzten Jahrzehnten gab es zahlreiche Konflikte und Auseinandersetzungen, die nicht ausschließlich, aber auch aufgrund von religiösen Differenzen geführt wurden, zum Beispiel der Krieg am Balkan, im Nahen Osten, in Nordirland oder in Afghanistan.

Wenn Menschen anderen ihre Religion (mit Gewalt) aufzwingen wollen und nicht erlauben, dass ihr Glaube hinterfragt wird, dann spricht man von religiösem Fundamentalismus.

„ğihād“ bedeutet „Anstrengung“ und bezeichnet das Ziel des Propheten Mohammeds, den muslimischen Glauben mit Anstrengung, aber nicht mit Gewalt zu verbreiten. Oft wird der Begriff aber fälschlicherweise mit dem Ausdruck „Heiliger Krieg“ gleichgesetzt.

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gedruckt am: Freitag, 28. Juli 2017