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Internationale Umweltpolitik

Ist die Umwelt noch zu retten? Ja, aber wir müssen alle mitmachen! Die Umwelt kann nicht von einem Land alleine gerettet werden. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam gelingen. Umweltschutz und Klimaschutz sind Themen, die alle betreffen. Deshalb verhandeln PolitikerInnen aus der ganzen Welt miteinander und versuchen gemeinsam Wege zu finden. Sie versuchen aber auch Lösungen zu finden, um Schäden, die durch unser unverantwortliches Handeln bereits verursacht wurden, wieder zu reparieren.

Bei der UN-Klimakonferenz etwa treffen sich jährlich die UmweltministerInnen und die Staatsoberhäupter aller Länder gemeinsam mit ExpertInnen und versuchen gemeinsam Wege zu finden, um zum Beispiel Kohle, Gas und Erdöl durch erneuerbare Energiequellen, wie zum Beispiel Sonne oder Wind, zu ersetzen.

1997 fand die UN-Klimakonferenz in Japan, in der Stadt Kyoto statt. Dort wurde eine Vereinbarung getroffen, das so genannte Kyoto-Protokoll. Dieses besagt, dass die Industriestaaten nur eine bestimmte Menge an Treibhausgasen in die Atmosphäre entlassen dürfen. Die Staaten erklärten sich auch bereit, bis 2012 den Ausstoß an Treibhausgasen um 5% zu senken im Vergleich zum Jahr 1990.
174 Länder haben dieses Abkommen unterzeichnet, aber leider wurde es nicht in jedem Land auch vom Parlament anerkannt. Österreich hat das Kyoto-Protokoll unterzeichnet und sich damit verpflichtet, bis 2012 die Treibhausgase sogar um 13% zu verringern.

Die UN-Klimakonferenz hat bereits 15 Mal stattgefunden. Leider sind die VertreterInnen der verschiedenen Länder aber oft so unterschiedlicher Meinung, dass sie sich nicht so leicht auf eine Vereinbarung einigen können.  
2010 wird die UN-Klimakonferenz von 29. November bis 10. Dezember in Cancún, einer Stadt in Mexiko stattfinden. Wenn du aufmerksam bist, wirst du in den Medien bestimmt etwas davon hören oder sehen.

Die UN-Klimakonferenz wird auch Klimagipfel genannt.

Es gibt auch Länder, die diesem Abkommen nicht beigetreten sind, oder ihre Unterschrift wieder zurückgezogen haben, wie zum Beispiel die USA.

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gedruckt am: Donnerstag, 19. Oktober 2017