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Wer bestimmt in einer Demokratie?

Es gibt ein Volk (griechisch: Demos), das seine VertreterInnen für eine bestimmte Zeitspanne wählt. Die gewählten VertreterInnen kommen dann im Parlament (Legislative) zusammen und verabschieden Gesetze. Das Parlament ist also die Volksvertretung. Durch die Wahlen gibt das Volk die politische Richtung im Staat vor und ist an der Gesetzgebung beteiligt.

In Österreich werden nicht Personen, sondern politische Parteien gewählt. Eine Partei ist ein Zusammenschluss von Menschen, die ähnliche Anschauungen und Ziele verfolgen. Parteien arbeiten in allen politischen Bereichen und können gewählt werden.

Jede Partei hat ihr eigenes Parteiprogramm, in welchem sie ihre Anschauungen, Ziele und Lösungsstrategien festlegt und niederschreibt. Eine Partei versucht, so viele Menschen wie möglich von ihrem Parteiprogramm zu überzeugen. Die Parteien diskutieren ihre Ideen mit vielen Menschen und geben Wahlversprechen. Sie versprechen etwas im Sinne der WählerInnen zu tun, wenn sie gewählt werden. Falls sie in die gewünschte Position gewählt werden, geben sie zum Beispiel mehr Geld für den Ausbau von Radwegen oder für Schulen aus.

Informationen über die Vorstellungen und Ziele einer Partei bekommt man durch das Parteiprogramm, bei Wahlveranstaltungen, Diskussionen im Fernsehen oder im Internet. Aber auch auf Wahlplakaten versuchen die PolitikerInnen, die BürgerInnen von ihrer Vorgehensweise und ihrer Idee zu überzeugen.
Parteien machen nur Sinn, wenn es auch mehrere von ihnen gibt, denn sonst könnten die WählerInnen nicht auswählen. Man spricht von einem Parteiensystem.

Wenn du wissen möchtest ...

... ab welchem Alter du wählen darfst, wen du wählen kannst und wie das funktioniert, dann klick dich ganz einfach durch den Bereich „Alles über Wahlen“

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gedruckt am: Donnerstag, 21. September 2017