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Friedenssicherung

Die weltweite Wahrung von Frieden und Sicherheit ist eines der Hauptziele der UNO. Die UNO vermittelt bei Streitigkeiten, um Kriege zu vermeiden, trägt zur Beendigung von Konflikten bei und hilft bei der Wiederherstellung von gesichertem Frieden nach einem Krieg. Der UN-Sicherheitsrat beobachtet Krisengebiete weltweit und kann beschließen, unterstützend einzugreifen.

Die Einsätze zur Friedenssicherung reichen von militärischen Eingriffen bis hin zum Aufbau von stabiler Wirtschaft und Demokratie. In manchen Konfliktsituationen müssen auch nichtmilitärische Zwangsmaßnahmen angewendet werden. Dabei werden die Verkehrswege und Wirtschaftsbeziehungen zu einem Land unterbrochen und die DiplomatInnen aus den Botschaften abgezogen, bis sich die Lage wieder beruhigt hat.

Derzeit sind über 100.000 Menschen weltweit für die UNO im Einsatz, um Krisen zu entschärfen und Frieden zu sichern. Auch das österreichische Bundesheer nahm und nimmt an UNO-Missionen teil, zum Beispiel an den Einsätzen UNFICYP auf Zypern (1964-2001),  UNDOF auf den Golanhöhen (1974-2013) oder UNIFIL im Libanon (seit November 2011).

Die FriedenssoldatInnen der UNO werden auch „Blauhelme“ genannt. Neben der Uniform ihres Heimatlandes tragen sie blaue Helme oder Mützen, damit man sie als UN-SoldatInnen erkennen kann.

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gedruckt am: Donnerstag, 14. Dezember 2017