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Das Parlament aus Sicht junger BesucherInnen

Wir haben einige Kinder und Jugendliche gefragt, wie sie das Parlament gestalten würden, wenn sie denn könnten. Herausgekommen sind eine Vielzahl spannender Vorschläge und Ideen.

Farbig und hell

Bezüglich des Stils des Parlamentsgebäudes hatten die Befragten ziemlich unterschiedliche Vorstellungen: Von „historisch“ mit vielen Schnörkeln, Kronleuchtern und Statuen bis hin zu moderner Architektur war alles dabei. 

Einig hingegen waren sich fast alle, dass sie das Gebäude heller und bunter machen würden: Mehr Licht, mehr Farbe sowie bunte Bilder und Teppiche wurden als Wünsche genannt. Damit man sich wohler fühlt, sollte es erlaubt sein, sein Haustier mitzunehmen.

Hunger und Durst

Hunger und Durst spielten in den Überlegungen der BesucherInnen eine große Rolle. Zahlreiche Gegen-Maßnahmen wurden vorgeschlagen: Von Snack- und Getränke-Automaten über ein Buffet bis hin zum „Dosendöner“, von Running Sushi über Pizzeria bis hin zum eigenen Eisstand.

Chillen und Relaxen

Ganz oben auf der Wunschliste für die Änderungen im Parlamentsgebäude stehen bei den Kindern und Jugendlichen gemütlichere Sessel und Tische. Auch ein Sofa zum Entspannen oder Sitzsäcke wären vorstellbar, ebenso Hängematten

Chillen und Wellness sind für die meisten der Befragten unter den Top 10 der Wünsche: Ein Wellnessbereich in der Säulenhalle, Swimmingpool, Springbrunnen, Wasserbetten, Massagesessel, Sauna und Whirlpool könnten dabei helfen. 

Sollten die Sitzungen der Abgeordneten einmal besonders lange dauern, sollte es im Parlamentsgebäude kleine Zimmer zum Übernachten oder zumindest ein Bettenlager (ebenfalls in der Säulenhalle) geben.

  • Spielhalle

    Damit sie einen Platz zum Spielen haben, wünschen sich die Kinder im Parlament eine Spielhalle mit Rutschbahnen und ein Meer aus Stoffbällen.

    © Parlamentsdirektion / DemokratieWERKstatt

  • Bowlingbahn

    Zur Abwechslung zwischen den Sitzungen und Besprechungen könnten die PolitikerInnen eine Runde Bowling auf der parlamentseigenen Bowlingbahn spielen.

    © Parlamentsdirektion / Demokratiewerkstatt

  • Dönerautomat

    Falls der Hunger doch zu groß wird, sollten sich die PolitikerInnen nach Meinung der SchülerInnen einen „Dosendöner“ aus dem Automaten gönnen können.

    © Parlamentsdirektion / DemokratieWERKstatt

  • Arbeitsplätze mit Naschlade

    Auch um die Ausstattung der Arbeitsplätze im Parlament haben sich die Kinder Gedanken gemacht: Sie sollten besser beleuchtet sein und eine „Naschlade“ beinhalten.

    © Parlamentsdirektion / DemokratieWERKstatt

Shoppen

Die jungen Menschen haben den Wunsch nach mehr Einkaufsmöglichkeiten im Parlament: ein Kiosk, einzelne Geschäfte oder ein ganzes Einkaufszentrum. Auch auf Praktisches wie Bankomat und Mülleimer wurde nicht vergessen.

Technisch top

Für die Sitzungen im Parlament sollte es ausreichend Computer, Tablets und eine Ladestation für verschiedenste Geräte geben. Im Nationalratssitzungssaal könnten die Reden auf einer großen Leinwand übertragen werden, ein 5D-Einführungsfilm könnte BesucherInnen das Parlament näher bringen.

Ein eigener Raum mit Computerspielen und der neuesten Play-Station würde dazu beitragen, das Parlament zum Traum-Arbeitsplatz der Kinder und Jugendlichen werden zu lassen.

Bewegung und Spiel

All das Sitzen kann nicht gesund sein! Also wird mit Spielplatz oder Spielhalle, Trampolin, Bowlingbahn, Rutsche, Kletterwand, Rally-Bahn, Basketball- und Fußball-Platz viel Bewegung ins Parlament gebracht!

Neben Entspannung war den Kindern und Jugendlichen auch Spannung (abseits der parlamentarischen Diskussionen) wichtig. Für diese könnte etwa eine Laser Tag-Arena vor dem Parlament sorgen.

Neue Zugänge zum Parlament

Nicht zuletzt gab es auch für den Bereich vor dem Parlament Umgestaltungsideen. Dort würden Liegestühle, eine Wiese und Blumen-Dekorationen das Wohlbefinden steigern. Auch für den Zugang zum Parlament gab es Ideen: Etwa einen Tunnel oder aber einen eigenen Klettereingang für Kinder.

Wunschlos glücklich

Manche der befragten jungen BesucherInnen fanden das Parlamentsgebäude so schön, dass sie gar nichts ändern wollen. Ihr kurzer Kommentar zum Parlament: Es ist schön, so wie es ist!

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gedruckt am: Samstag, 24. Juni 2017