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Frisch aus der Antike

Vieles, was uns heute ganz selbstverständlich vorkommt, hat seinen Ursprung in der griechischen Antike. Die Demokratie zum Beispiel oder das Parlament, der Marathonlauf oder die Gymnastik.
Auch die olympischen Spiele haben damals zum ersten Mal stattgefunden.

Die allererste schriftlich überlieferte Siegerliste stammt aus dem Jahr 776 vor Christus. Darauf stand nur ein Name, da damals nur ein einziger Wettbewerb ausgetragen wurde. Der Koch Koroibos von Elis gewann diese olympischen Spiele im 200-Meter-Stadionlauf.

Eine antike Statue von einem Diskuswerfer
Antiker Diskuswerfer © supergranto / Clipdealer

Erst im Laufe der Zeit wurden die Wettkämpfe erweitert und dauerten fünf Tage, in denen sich die Athleten teilweise ganz schön brutalen Wettkämpfen, wie dem Faustkampf (das heutige Boxen) oder Ringen behaupten mussten. Als die Römer Griechenland eroberten, wurden die Spiele aber bald verboten und es dauerte über 1.500 Jahre, bis sie wieder ins Leben gerufen wurden!

Man erzählt sich, Herakles, der Sohn des Göttervaters Zeus, soll die olympischen Spiele gegründet haben.

Mit Olympia meint man heute meist die Olympischen Spiele selbst, eigentlich war Olympia aber der erste Austragungsort der Spiele. Auch  heute noch kann man sich dort Überreste von der Laufbahn und der Tempelanlage anschauen.

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gedruckt am: Mittwoch, 28. Juni 2017