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Was ist der Europäische Wirtschaftsraum

Die Flaggen der EU-Länder in Straßburg wehen an Fahnenmasten im Wind.
EU-Flaggen © Pietro Naj-Oleari / Clipdealer

Der europäische Wirtschaftsraum wurde am 1. Jänner 1994 ins Leben gerufen. Man hat damals vereinbart, dass der Verkehr von Waren und Dienstleistungen, aber auch von Geld und Personen in diesem Gebiet nicht durch Gesetze oder durch Zölle eingeschränkt werden soll.

Diesem Abkommen haben sich viele europäische Staaten angeschlossen:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern – Das sind die 27 Staaten der EU (mehr zum Thema EU erfährst du hier).
Außerdem gehören noch Island, Liechtenstein und Norwegen dazu.  

Ein großer Marktstand mit Kisten von Obst und Gemüse
Marktstand © thesavoy / Clipdealer

Die EWR-Mitglieder bilden einen gemeinsamen Markt. Stell dir vor, das ist der größte Markt in der ganzen Welt: Damit ist aber nicht gemeint, dass der EWR die größte Fläche hat. Die USA, Russland oder China sind flächenmäßig viel größer. Aber im EWR finden 40 Prozent (das ist fast die Hälfte!!) des gesamten Welthandels statt.

Für die österreichische Wirtschaft ist der europäische Wirtschaftsraum sehr wichtig: Ein ganz großer Teil (ca. 80 Prozent) des österreichischen Außenhandels wird mit den EWR-Staaten getrieben.

Ein Autobahn-Rastplatz mit unterschiedlichen LKWs in Parkposition
LKWs © Erwin Wodicka / Clipdealer

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gedruckt am: Dienstag, 22. August 2017