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Wie wird gezählt?

Nach der Wahl werden alle Stimmen gezählt. Die Zeit, in der ausgezählt wird, ist besonders spannend. Vielleicht hast du an einem Wahlabend schon miterlebt, dass so genannte Hochrechnungen angestellt werden. Das Auszählen dauert lange, und es wird im Laufe des Abends immer klarer, welche Partei oder welche Kandidatin bzw. welcher Kandidat die Nase vorne hat.



Für jede Wahl gibt es ein genau festgelegtes Verfahren für die Vergabe der Mandate. Das ist meist sehr kompliziert. Grundsätzlich gilt aber: Je mehr Stimmen eine Partei hat, desto mehr Mandate (Sitze) bekommt sie. Das nennt man auch Verhältniswahlrecht.

Bei den Nationalratswahlen werden Parteien nur dann bei der Mandatsverteilung berücksichtigt, wenn sie mindestens 4 % der abgegebenen Stimmen bekommen haben oder ein Direktmandat bzw. Grundmandat in einem Regionalwahlkreis erreichen.

Insgesamt werden bei Nationalratswahlen 183 Mandate an die Parteien vergeben. Welche Personen genau diese Sitze erhalten, hängt von den Wahllisten der Parteien ab. Du kannst das aber durch deine Vorzugsstimme beeinflussen.

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gedruckt am: Montag, 30. September 2019