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Moderne Arten der Landwirtschaft in der Stadt

Salatpflanzen auf den Dächern von Häusern? Erdbeeren und Tomatenpflanzen auf Balkonen? Gemüsegärten inmitten von Hochhäusern? Was für viele so unvorstellbar klingt, ist in vielen Großstädten schon Wirklichkeit. Dabei ist der sogenannte „Urbane Gartenbau“ gar keine Neuheit – es gibt ihn schon, seitdem es Städte gibt. In den letzten Jahrzehnten wurde der Anbau von Gemüsepflanzen in Städten immer beliebter: Man kann sich selbst versorgen, vermeidet lange Transportwege und spart Geld.

Selbstversorgung in Notzeiten

In der russischen Hauptstadt Moskau bauen zum Beispiel 65% der StadtbewohnerInnen einen Teil ihrer Nahrungsmittel selbst an. In Griechenland begannen in den letzten Jahren aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation viele Menschen, wieder selbst Gemüse anzubauen und sich zu versorgen. Auch in Kuba spielen Gemeinschaftsgärten eine große Rolle für die Selbstversorgung. In Notzeiten wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurden in Wiener Parks Gemüse und Erdäpfel geerntet.

Es gibt verschiedene Arten des Urbanen Gartenbaus:

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gedruckt am: Montag, 23. Oktober 2017