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Was glücklich macht

"Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält."
Seneca, römischer Dichter und Philosoph (1 – 65 n.Chr.)

"Ein jeder hat seine eigne Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, dass man es in der seinigen sein soll."
Heinrich von Kleist, Dramatiker (1777-1811)

Übers Glückund Glücklich-Sein haben sich schon viele Menschen Gedanken gemacht. Glück lässt sich aber auch messen!  Das macht der „World Happiness Report“. Der Bericht schaut sich regelmäßig an, wie gut es den Menschen in verschiedenen Ländern geht. Dabei spielen die Gesundheit und die Lebenserwartung eine Rolle. Aber auch die Frage, wie frei die Menschen sind, um ihre Meinung auszudrücken und sich zu entfalten. Das Vertrauen in staatliche Institutionen - wie dem Parlament oder der Justiz - sind für das Wohlbefinden von Bedeutung. Wichtig für die Zufriedenheit sind auch Zusammenhalt und Unterstützung. Denn auch helfen macht glücklich!

2024 war das glücklichste Land der Welt übrigens Finnland! Österreich liegt ebenfalls weit vorne auf Platz 19.

Wegweiser zum Glück

Auch die Psychologie versucht Wege zum Glück zu benennen. Vieldiskutiert und bekannt ist das PERMA-Modell des Psychologen Martin Seligman. Es beschreibt fünf Faktoren für ein glückliches Leben. 

Perma-Modell nach Seligman: Fünf Faktoren für ein glückliches Leben

Zusammenfasst lautet das ABC der psychischen Gesundheit: Schau auf dich! Bleibe in Kontakt! Checke dein Umfeld!

Nachgefragt: Glück oder glücklich? 

Während mit Glück meist ein kurzer Moment gemeint ist, wird mit dem Ausdruck „glücklich sein“ ein Zustand beschrieben, der im Idealfall länger anhält. Glück lässt sich im Gehirn nachweisen, wenn wir Glückshormone (Dopamine) ausschütten. Das langfristige Glück, also die Lebenszufriedenheit kann im Gehirn aber nicht nachgewiesen werden.

Das stärkt das Wohlbefinden

  • Freundinnen und Freunde „in echt“ treffen, mit der Familie zusammen sein: Echte soziale Kontakte geben uns ein gutes Gefühl, weil wir uns verstanden und sicher fühlen.
  • Bewegung machen: Sport oder Bewegung baut Stress ab und man fühlt sich ausgeglichener.
  • Neues lernen, offen und neugierig sein: Das Gehirn freut sich über neue Herausforderungen. Etwas Neues zu schaffen, stärkt das Selbstvertrauen.
  • Anderen Menschen helfen: Gutes zu tun tut einem auch selbst gut. Es verbindet und stärkt das eigene Selbstwertgefühl.
  • Sich Gutes tun, freundlich mit sich selbst sein und auf die eigenen Grenzen sowie Bedürfnisse achten: Niemand ist perfekt. Es ist wichtig, sich selbst zu akzeptieren und auch mal „Stopp“ zu sagen, wenn der Akku leer ist.
  • Humor tut gut: Lachen ist die beste Medizin. Es lockert die Muskeln, senkt das Stresslevel und bringt gute Laune.
  • Kritisch und kämpferisch bleiben: Nicht alles einfach hinnehmen, sondern die eigene Meinung vertreten und sich für Dinge einsetzen, die einem wichtig sind.

    Was fällt dir noch ein, um glücklich zu sein?

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gedruckt am: Montag, 15. Juni 2026