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Holocaust

Die Einfahrt zum KZ Auschwitz © Bundesarchiv, B 285 Bild-04413 / Stanislaw Mucha / CC-BY-SA
Die Einfahrt zum KZ Auschwitz © Bundesarchiv, B 285 Bild-04413 / Stanislaw Mucha / CC-BY-SA

Als Holocaust oder Shoah wird der nationalsozialistische Massenmord an Jüdinnen und Juden bezeichnet.

Nach der NS-Rassenlehre galten Juden als „Untermenschen“ und „nicht lebenswert“. Zugleich schrieb man ihnen alles Böse zu. Ziel war, Deutschland und die besetzten Gebiete „judenfrei“ zu machen. Ab Frühjahr 1941 plante die NSDAP-Führung mit Adolf Hitler an der Spitze die „Endlösung der Judenfrage“ – wie der systematische Massenmord genannt wurde. In einer Konferenz in Berlin-Wannsee im Jänner 1942 wurden Detailpläne zu Transport (=Deportation) und Vernichtungslagern ausgearbeitet. Bereits davor ermordeten die Nationalsozialisten nach Schätzungen fast eine Million Jüdinnen und Juden.

Der Holocaust war systematisch durchgeplant. Zu seiner Durchführung wurden eigene Vernichtungslager (Auschwitz-Birkenau, Treblinka, Sobibor, Chelmno, Belzec oder Majdanek) errichtet, die der massenhaften Ermordung dienten. Meist verwendeten die Lagerleiter dafür eigens konstruierte Gaskammern.

Gedenktafeln für deportierte Jüdinnen und Juden in der Taborstraße in Wien © Franz Stürmer
Gedenktafeln für deportierte Jüdinnen und Juden in der Taborstraße in Wien © Franz Stürmer

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gedruckt am: Freitag, 18. August 2017