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Das Jahr 1938 in Österreich

Mai: Einführung der Nürnberger Gesetze

20. Mai: Die sogenannten Nürnberger Gesetze (Reichsbürgergesetz, Blutschutzgesetz, Reichsflaggengesetz) wurden in Österreich rechtswirksam. Diese Gesetze bildeten – wie schon in Deutschland seit 1935 – die Grundlage für die Ausgrenzung und Verfolgung all jener, die nicht als Mitglieder der sogenannten „Volksgemeinschaft“ galten. So z.B. war es Jüdinnen und Juden verboten, bestimmet Berufe auszuüben (Rechtsanwalt, Arzt, öffentliche Ämter, etc.), wurden jüdische Kinder von ihren bisherigen Schulen verwiesen. Die Folge war der Ausschluss der Jüdinnen und Juden aus Wirtschaft und sozialem Leben.

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gedruckt am: Samstag, 21. September 2019