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Erinnern – heute und in Zukunft

Mahnmal für die österreichischen Opfer der Shoa am Wiener Judenplatz © Franz Stürmer
Mahnmal für die österreichischen Opfer der Shoa am Wiener Judenplatz © Franz Stürmer

Wenn wir uns an die Geschichte erinnern, an all die Opfer und schrecklichen Ereignisse, was können wir heute daraus lernen? Der Blick in die Vergangenheit zeigt uns Wege in die Zukunft. Niemals vergessen! Nur wenn wir uns der Geschichte bewusst sind, uns erinnern und mehr über die Vergangenheit erfahren, können wir auch für die Zukunft ein sicheres demokratisches Fundament schaffen.

„Wir dürfen jedoch nicht nur in die Vergangenheit blicken, sondern müssen für unsere Gegenwart und Zukunft aus dieser Geschichte lernen. Auch heute gilt es, stets wachsam zu sein und das Überschreiten moralischer Grenzen genau zu beobachten. Wir alle sind immer wieder gefordert, antisemitische und rassistische Äußerungen und Handlungen zu erkennen und sie mit gebotener Eindeutigkeit zu verurteilen.
– Mag.a Barbara Prammer, ehemalige Präsidentin des Nationalrats

Demokratie stärken

Demokratie besteht nicht einfach so. Man muss sich dafür einsetzen und demokratische Rechte schützen. Dieses Anliegen ist heute genauso wichtig wie früher, und das wird es auch in Zukunft bleiben. Mitreden, Mitgestalten, Wählen, deine Meinung kundtun – so kannst auch du Demokratie lebendig halten!

Mahnmal gegen Krieg und Faschismus © Franz Stürmer
Mahnmal gegen Krieg und Faschismus © Franz Stürmer

Gib Vorurteilen keine Chance!

Hast du auch schon mal antisemitische oder rassistische Sprüche gehört? Solche Äußerungen sind nicht nur dumm, sondern auch strafbar und bereiten den Boden für Beschuldigungen und Denunziation. Sie beruhen immer auf Vorurteilen. Aber Vorurteile sind keine Argumente: Nur wer sich wirklich informiert, kann mitreden und dumme Sprüche können so ganz schnell ausgehebelt werden. Aber manchmal ist es gar nicht so leicht, sich gegen Gemeinheiten und Ungerechtigkeiten durchzusetzen. Wer seine Meinung nicht auf Hörensagen, Halbwahrheiten und Vorurteilen, sondern auf Informationen und sachlichen Argumenten aufbaut, gibt Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus keine Chance!

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gedruckt am: Donnerstag, 22. Juni 2017