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Wer wählt hier wen?

Am 15. Oktober 2017 finden Nationalratswahlen in Österreich statt.

Wer bekommt die meisten Stimmen, wer gewinnt und wer verliert Mandate? Werden neue Parteien in den Nationalrat einziehen? Und wer wird die Regierung bilden? Fragen über Fragen! All das werden die Österreicherinnen und Österreicher mit einem Kreuzchen am Stimmzettel entscheiden.

Wahlberechtigt sind mehr als 6,4 Millionen österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger.

Sie können sich bundesweit zwischen zehn verschiedenen wahlwerbenden Parteien entscheiden:

  • Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
  • Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei (ÖVP)
  • Freiheitliche Partei Österreich (FPÖ)
  • Die Grünen – Die Grüne Alternative (GRÜNE)
  • NEOS – Das Neue Österreich gemeinsam mit Irmgard Griss, Bürgerinnen und Bürger für Freiheit und Verantwortung (NEOS)
  • Die Weissen – Das Recht geht vom Volk aus. Wir alle entscheiden in Österreich. Die Volksbewegung. (WEIßE)
  • Freie Liste Österreich & FPS Liste Dr. Karl Schnell (FLÖ)
  • Kommunistische Partei Österreichs und Plattform PLUS – offene Liste (KPÖ)
  • Liste Peter Pilz (PILZ)
  • Liste Roland Düringer – Meine Stimme Gilt (GILT)

 

In einzelnen Landeswahlkreisen – Landeswahlkreise entsprechen den Bundesländern – gibt es dann noch folgende wahlwerbende Parteien:

In Wien und Oberösterreich:

  • Sozialistische LinksPartei (SLP)

In Vorarlberg:

  • Christliche Partei Österreichs (CPÖ)
  • Männerpartei – für ein faires Miteinander (M)
  • NBZ – Neue Bewegung für die Zukunft (NBZ)

In Wien:

 

Damit eine Partei bei der Wahl antreten kann, benötigt sie entweder die Unterstützung von zumindest drei Abgeordneten aus dem Nationalrat oder 2.600 Unterstützungserklärungen aus der Bevölkerung.
Tatsächlich in den Nationalrat einziehen dürfen schließlich aber nur jene Parteien, die bei der Wahl mehr als vier Prozent aller bundesweit gültig abgegebenen Stimmen erhalten oder aber auch jene wahlwerbende Partei, die im ersten Ermittlungsverfahren, daher auf Ebene der Regionalwahlkreise bereits ein Mandat erhält. Dieses Mandat nennt man dann Grundmandat oder Direktmandat.

Die letzten Nationalratswahlen fanden 2013 statt. Damals gingen 74,9% der ÖsterreicherInnen zur Wahl. Im Vergleich zu den Nationalratswahlen im Jahr 2008 sank die Wahlbeteiligung um 3,9% (2008: 78,8 %).

Bei der Nationalratswahl wird nicht die Regierung gewählt, sondern die VertreterInnen der Menschen im Nationalrat. Nach den Wahlen beauftragt der Bundespräsident (oder die Bundespräsidentin) den Chef bzw. die Chefin der stärksten Partei mit der Bildung einer Regierung.

https://www.demokratiewebstatt.at/thema/thema-wahlen/wer-waehlt-hier-wen/
gedruckt am: Donnerstag, 14. Dezember 2017