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Datenschutz an Schulen

Digitales Klassenbuch, Homeschooling, Videochats, Lernplattformen oder WhatsApp-Gruppen: Schulen sind ohne digitale Medien nicht mehr vorstellbar. Die digitale Schule soll das Lernen, das Unterrichten und das Organisieren im Schulalltag erleichtern. Bei all diesen Aktivitäten fallen natürlich zahlreiche Daten an und viele Informationen werden gesammelt, wie etwa Namen, Wohnanschriften, Telefonnummern, Schulnoten, aber auch Fotos, Videos oder Chateinträge. All das sind personenbezogene Daten, die besonders geschützt werden müssen. Datenschutz nimmt deshalb einen besonderen Stellenwert im Schulleben ein. Datenschutz und Demokratie gehören also zusammen. Es muss klar sein, wie Informationen zustande kommen und wer welche Daten erhält. In jeder Schule sind Datenschutzbeauftragte für den sicheren Umgang mit digitalen Informationen zuständig.

Dabei gilt:

  • Alle Datenspeicher und alle digitalen Lern- und Hilfsmittel müssen größtmögliche Sicherheit gewährleisten.
  • Nur besonders wichtige Daten dürfen langfristig gespeichert werden.
  • Daten, die nicht zwingend erforderlich sind, dürfen nur mit Einwilligung erhoben werden (dazu zählen zum Beispiel Fotos und Videos).
  • Informationen, die nicht dringend erforderlich sind, müssen auf Verlangen gelöscht werden.

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gedruckt am: Freitag, 12. April 2024