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Rap, HipHop und neues Wienerlied – Junge MusikerInnen (in Österreich)

Die österreichische Musiklandschaft ist heute so vielfältig wie nie. Ob Rap, HipHop, Pop, Rock oder Wienerlied: Die Musikrichtungen sind so zahlreich wie ihre InterpretInnen. Junge MusikerInnen aus Österreich erobern die Charts hier und anderswo. Ihre Vorbilder kommen aus dem Austropop, genauso wie aus dem Jazz oder der Elektronischen Musik. Vor allem Songzeilen im Dialekt finden beim Publikum großen Anklang.

Liedermacher wie „Nino aus Wien“ oder „Voodoo Jürgens“ beleben das Wiener Lied neu, RapperInnen wie „Yasmo“, „RAF Camora“, „Dame“ oder „Money Boy“ sind international erfolgreich. Bands wie „Wanda“, „Bilderbuch“ und „My Ugly Clementine“ füllen nicht nur hierzulande die Konzerthallen. Die Erfolgsgeschichte von Popmusikerinnen wie Mathea und Christina Stürmer nahmen bei Castingshows in Österreich und Deutschland ihren Ausgang und setzen sich aktuell mit internationalen Chartplatzierungen und Auszeichnungen fort.

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1992

Nachgefragt: Wie geht es MusikerInnen in der Corona-Krise?

Covid-19 hat 2020 auch die Musiklandschaft in Österreich schwer getroffen. Konzerte, Auftritte und Veranstaltungen mussten großteils abgesagt oder verschoben werden. Da auch die Tonträger-Verkäufe in den letzten Jahren stetig rückläufig sind, bleibt nur das Internet als Verbreitungsmöglichkeit. Doch hier können nur wenige MusikerInnen auch finanziell ihr Auslangen finden. Eine internationale Studie geht davon aus, dass aufgrund der Corona-Pandemie ein Drittel der aktiven MusikerInnen ihre Laufbahn beenden muss.

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gedruckt am: Donnerstag, 15. Juli 2021